Die quälende Frage eines Vaters: Ist das wirklich mein Kind? – Der Griff zum Vaterschaftstest

Es liegt in der Natur der Sache, dass der hohen Gewissheit über die Identität der Mutter die weit weniger eindeutig zu klärende Frage nach der Urheberschaft der Schwangerschaft und des biologischen Vaters entgegen steht. Die Beantwortung der Frage, wer denn der Vater sei, hatte schon immer größte Bedeutung für den Zusammenhalt einer Lebensgemeinschaft und die Zukunft einer Familie. Begreiflicherweise hatten Männer von jeher wenig Interesse daran, die Kinder fremder oder unbekannter Väter als ‚Kuckuckskinder‘ aufzuziehen, es sei denn es handelte sich um eine bewusste Annahme an Kindes statt. Schließlich war jedes Kind ein Kostenfaktor, wollte ernährt, erzogen und ausgebildet werden – und es hatte Mitanspruch auf das Erbe, als Mädchen vielleicht auf eine Mitgift. Ein weiteres Mitglied brachte einer Familie Glück oder Unglück, Ehre oder Unehre. Die Väter aller Zeiten hatten ein Interesse daran, nur ihre biologischen Nachkommen anzunehmen und die so genannten ‚Bastarde‘ außen vor zu halten. In jenen Zeiten und bis vor wenigen Jahrzehnten musste man sich gänzlich auf seine Intuition und auf Ähnlichkeiten im äußeren Erscheinen und in den Charaktereigenschaften seines Kindes verlassen, um sich als Vater darin wiederzuerkennen – war aber ansonsten auf sein Vertrauen in die Mutter und ihre Aufrichtigkeit angewiesen. Die heikle Frage der Vaterschaft anzusprechen, ist allein schon an sich ein Affront gegenüber der Mutter. Wird sie überhaupt für nötig befunden gestellt zu werden, ist schon einiges Porzellan zerbrochen oder zumindest gesprungen. Bis die Biologieforschung Mittel auftat, die Abstammung eines Kindes zu klären, ohne dass dies unbedingt offen in Frage gestellt werden oder jeder davon wissen musste. Hinzu kam die Möglichkeit, über ein Verfahren rein wissenschaftlicher Natur zu einem Ergebnis zu kommen, das von keinen parteilichen Interessen getrübt sein konnte, wie das innerhalb einer herkömmlichen Wahrheitssuche innerhalb der sozialen Umgebung immer wahrscheinlich geblieben war. Indem nämlich Schritte zur Wahrheitsfindung aus dem persönlichen Umfeld ausgelagert werden konnten zu neutralen Ermittlungsstellen, wie Ämtern, Laboren und Ärzten. Zu den Blutgruppentests, die schon mal einige Zugehörigkeiten aufgrund Vererbungsregeln ausschließen konnten, kamen tiefere Analysen der Blutzusammensetzung hinzu. Zuletzt wurde mit dem Durchbruch in der DNA-Entschlüsselung und ihrer Analysemöglichkeiten die Methode gefunden, am sichersten eine Vaterschaft nachzuweisen oder völlig auszuschließen. Wie sehen nun die Möglichkeiten zum Vaterschaftstest heute genauer aus?

Wie der Vaterschaftstest durchgeführt wird und womit

Da der DNA-Test alle anderen Verfahren zur Feststellung der Abstammung an Akkuratesse weit übertrifft, braucht wohl nicht länger eingegangen zu werden auf die Vorgehensweise bei Bluttests und deren Auswertung nach Blutgruppenzugehörigkeit. Ganz zu schweigen von Vererbungslehren rein äußerlicher Merkmale wie der Haarfarbe oder der Augenfarbe. Gerade auf diesem Gebiet hat es in Zeiten unwissenschaftlichen Vorgehens Entscheidungen gegeben, die an so genannte ‚Gottesurteile‘ herankommen in ihrer Unzuverlässigkeit. Heute weiß man, dass auch Erbgut weitergegeben wird, das sich nicht im Äußeren ausdrückt, wie eine andere Augenfarbe, und dann unvermittelt in einer späteren Generation doch wieder auftritt – das konnte dann als ‚Beweis‘ einer untergeschobenen Vaterschaft herhalten, obwohl dem gar nicht so war. Die Untersuchungen des Blutes nach Blutgruppen und Rhesusfaktor sind dagegen immerhin neuzeitlich und weniger irrational belastet, doch immer noch nicht aussagekräftig, da sie eine Vaterschaft aufgrund der Konstellation der Eltern (und Großeltern) ausschließen, aber nicht bestätigen konnten. Erst die DNA-Analyse konnte die Frage der Vaterschaft auch positiv beantworten, also bestätigen. Im diploiden Genom kommt immer eine väterliche und eine mütterliche Kompenente zusammen. Gibt es in den DNA-Strängen nun Eigenarten, die bei den Eltern nicht vorhanden sind, schließt sich die Elternschaft für zumindest einen Part weitgehend aus, ausgedrückt durch eine Prozentzahl der Abstammungswahrscheinlichkeit. Es müssen aber auch Eigenmutationen im Körper des Kindes ins Kalkül aufgenommen werden. Benötigt wird für den Test eine Probe des genetischen Materials des Körpers, was so ziemlich alles sein kann: Speichel, Blut, Haare reichen bereits aus. Dieses Rohmaterial muss in einem Labor chemisch bearbeitet werden, um Informationen zur DNA aus enthaltenen Zellen zu extrahieren. Die DNA Segmente werden durch Kettenreaktion der Polymerase multipliziert und mit Farbstoffen markiert. Welche Genorte (Marker genannt) zu untersuchen sind, ist in Regelungen zur Gendiagnostik vorgeschrieben. Jeder vorbestimmte Genort wird auf zwei Erbmerkmale untersucht und diese notiert. Damit hat man ein DNA-Profil geschaffen. Das wird verglichen mit dem der Eltern, wobei die Erbmerkmale der Eltern am selben Genort vorhanden sein müssen, wenn nicht gerade eine Mutation abgelaufen ist. Übereinstimmungen und Diskrepanzen fließen ein in eine Wahrscheinlichkeitsrechnung, die am Ende aussagt, wie wahrscheinlich die Elternschaft ist. Findet man in drei oder mehr Genorten von fünfzehn oder mehr keine Übereinstimmung, gilt die Elternschaft bereits als praktisch ausgeschlossen.

Fragen der Heimlichkeit, der Anonymität und zum pränatalen Vaterschaftstest

Es liegt auf der Hand, dass die Zustimmung und Bereitschaft zu einem Vaterschaftstest manchmal nicht von allen Seiten so einfach zu bekommen ist. Jemand könnte sich querstellen und schlicht die Kooperation verweigern, ob er damit etwas befürchtet oder etwas zu verbergen hat, weiß nur er selbst. Aus dem Grunde und um den Familienfrieden erst mal nicht zu gefährden, ist die Versuchung hoch, einen heimlichen Vaterschaftstest zu machen, ohne dass der Probant davon Kenntnis erlangt. Abgesehen davon, dass für eine exakte Probe Fachkenntnis von Nöten ist, um keine verunreinigte Proben zu erhalten, taugen solche Aktionen nichts, da heimliche Tests grundsätzlich keine Beweiskraft haben und von Gerichten nicht anerkannt werden. Wegen der Verpflichtung die Personalien beim Testen aufzunehmen, sind auch anonyme Tests hierzulande unmöglich. Wer einen solchen machen lassen will, muss schon nach Österreich ausweichen, was einschlägige Anbieter auch prompt so vermarkten. Brauchbar vor Gericht ist der so zustande gekommene Test aber nicht, dazu muss dann immer noch ein amtlicher, sauberer Vaterschaftstest nach den Regeln gemacht werden. Wegen des Verstoßes gegen die Rechte des Kindes sollte man einen anonymen Test nicht bekannt geben, wenn man kein Ordnungswidrigkeitsverfahren riskieren will. Liegt der Fall so, dass sich die Mutter weigert mitzumachen, kann sie bei begründeten Zweifeln übers Gericht zur Kooperation gezwungen werden. Wenn das Abstammungsgutachten schon vor der Geburt angestrengt wird, spricht man von einem pränatalen Abstammungsgutachten. Dabei wird DNA sowohl des Föten als auch des Vaters gewonnen und ein Vaterschaftstest damit vorgenommen. Die Entnahme birgt aber etwas Risiko, eine Fehlgeburt auszulösen (Risiko bis 1 %). In der zehnten bis zwölften Schwangerschaftswoche geschieht das über Chorionzottenbiopsie, ab der fünfzehnten Woche durch Fruchtwasserentnahme. Seit 2012 kennt man ein Verfahren, das ohne Fehlgeburtsrisiko auskommt – dabei wird der Mutter ab der neunten Schwangerschaftswoche Blut abgenommen und die darin enthaltene DNA des ungeborenen Kindes extrahiert, vervielfältigt und mit der des angeblichen Vaters abgeglichen.

Wie sehen die rechtlichen Grundlage zum Vaterschaftstest aus?

Jeder kann laut Paragraph 1598a des BGB als Betroffener die Durchführung eines Vaterschaftstests verlangen. Betroffene sind Kinder, Mutter und gesetzlicher Vater. Sollte ein Beteiligter verweigern, sich an dem Test mit einer Probe seiner Körperzellen zu beteiligen, kann er durch einen Beschluss des Familiengerichts dazu gezwungen werden. Verboten sind aber solche Vaterschaftstests, die ohne Einverständnis eines gesetzlichen Vertreters vorgenommen werden. Solche können als Ordnungswidrigkeit geahndet werden und bringen dem Verursacher Geldstrafen von maximal 5.000 Euro ein. Das kooperierende Genlabor wird weitaus härter abgestraft: hier werden bis zu 300.000 Euro eingefordert bei Schuldspruch. Für den Initiator spielt es keine Rolle, wo er das Gutachten anfertigen lässt, also auch im Ausland, wo es legal sein mag, wenn nur deutsches Recht auf ihn anwendbar ist. So ist das seit 2008 geregelt. Nach einer Periode der Uneinigkeit über die Rechtmäßigkeit heimlicher Vaterschaftstests rang sich die Erkenntnis durch, dass heimliche Tests manipulierbar und darum als Beweismittel unbrauchbar seien und ein geregelter Ablauf für die Rechtssicherheit sorgen müsse. Vor 2008 konnte ein legaler Test einfach durch Weigerung eines Betroffenen verhindert werden, was ein Missstand war und nur dazu anregte, ihn heimlich durchführen zu lassen, mit den geschilderten Unabwägbarkeiten. Der Gesetzgeber hatte lange Probleme, das Recht auf informelle Selbstbestimmung mit dem Recht auf Information als Grundrecht und den Schutz der Familie in Einklang zu bringen. Regulierungen auf dem Gebiet der Durchführung von Vaterschaftstests waren die andere Baustelle. Die Probenentnahme musste einem Regelwerk unterworfen werden, um einwandfreie Proben zu erzielen, und die Auswertung nach Gendiagnostikgesetz alleine Medizinern und Sachverständigen anvertraut werden. Seit 2011 müssen die Labors akkreditiert sein und unterliegen Vorschriften zur Qualitätssicherung. Vorher hatte es auf dem Gebiet der Testdurchführung Vermittler und Laien gegeben, die aus Kostenersparnis auf Billiglabore ausgewichen waren oder keine wissenschaftliche Ausbildung für die Auswertung der Proben und Berechnung der Wahrscheinlichkeit besaßen. Mit den entsprechenden Unregelmäßigkeiten, die dem peniblen Thema nicht gerecht wurden.

Zur Anfechtung eines Vaterschaftstests

Der Bundesgerichtshof hat im Januar 2005 in einem Urteil festgestellt, dass ein heimlicher Vaterschaftstest keinen Anfangsverdacht für eine Anfechtungsklage der Vaterschaft darstellt. Es klassifizierte den heimlichen Test als Verletzung des Persönlichkeitsrechts des Kindes. Damit wurden Urteile an den Oberlandesgerichten von Celle und Thüringen bestätigt, wo Klagen abgewiesen worden waren, die auf der Grundlage von heimlichen Abstammungstests angestrengt wurden. Damit kann ein Mann nur dann eine Vaterschaft anfechten, wenn er andere konkrete Anfechtungsgründe angeben kann. Einer davon könnte etwa sein, dass die Mutter zur Zeit der Empfängnis erwiesenermaßen mit anderen Männern intimen Umgang hatte. Daraufhin muss das Gericht prüfen, ob ein Gutachter beauftragt werden muss, um die Frage der Vaterschaft zu klären. Der Personenkreis, der eine Vaterschaft überhaupt anfechten darf, ist auf vier Personen beschränkt: das ist die Mutter, das betroffene Kind, der Vater, der die Vaterschaft anerkannt hat, oder derjenige, der automatisch als rechtlicher Vater eingesetzt wurde, etwa weil er zum Zeiptunkt der Geburt mit der Mutter verheiratet ist oder war. Der Zeitraum für eine Anfechtung der Vaterschaft ist nicht beliebig, sondern es gilt eine Frist von zwei Jahren, seit die Zweifel an der Vaterschaft bei einem der Betroffenen aufgekommen sind. Das Bundesverfassungsgericht entschied dann im Februar 2007, dass heimliche Vaterschaftstests generell vor Gericht unzulässig sind. Wie sieht es aber aus mit den Möglichkeiten, einen Vaterschaftstest anzufechten? Da die gesetzliche Vorschriften doch jedes manipulative und subjektive Element beim Abstammungsgutachten auszuschließen versuchen? – Genau deshalb ist die Anfechtung des Sachverhalts, wie er sich nach dem Gutachten ergibt, unmöglich. Einen Nachweis, dass das Labor dabei unverhältnismäßig viele Fehler gemacht haben könnte, wird man wohl nie zustandebringen können. Da es sich beim Test nicht um eine Willenserklärung handelt, eine Anfechtung aber nur gegen eine vorliegende Willenserklärung zulässig ist, kann der Vaterschaftstest nicht angefochten werden. Der Anfechtung bleibt also nur der Weg, einen weiteren Test zu verlangen, in der Hoffnung, dass dieser ein anderes Ergebnis zeitigen möge. Vielleicht hat es ja eine Verwechslung der Proben gegeben? Oder die Proben wurden mit fremder DNA verunreinigt? Ein erneuter Test sollte dann mit frischem Probenmaterial versucht und ein anderes Labor beauftragt werden. In Absprache mit Gericht und dem Labor kann auch auf ein anderes Testverfahren umverlagert werden, um Fehlermöglichkeiten, die mit der verwendeten Laborarbeitsmethode zu tun haben könnten, hinfort auszuschließen. Ist eine Vaterschaft erfolgreich bestritten worden, wird das Vater-Kind-Verhältnis in allen Konsequenzen aufgelöst, bis zurück zur Geburt. Der Scheinvater kann nun sogar den bislang geleisteten Unterhalt für das Kind vom tatsächlichen biologischen Vater zurückfordern, wenn dieser ermittelt werden kann.

Tests im Labor und aus der Apotheke – was kosten die?

Obwohl die Gerichte so viel Wert auf Qualitätssicherung bei den Labors legen und mit deren Lizenzierung dem Wildwuchs Einhalt gebieten, wer alles Vaterschaftstest anfertigen darf (die gerichtlich verwendet werden können), gibt es tatsächlich auch Tests aus der Apotheke, die der Anwender selbst zuhause machen kann. Es ist klar, dass das auf einer anderen Stufe spielt als der Test beim Arzt oder im Gesundheitsamt. Weiter ist klar, dass die Ergebnisse aus den einfachen Tests aus der Apotheke noch keine Beweiskraft in Gerichtsverfahren zur Abstammungsergründung haben können, wenn sie ohne Zeugen und ohne Identitätsfeststellung abliefen. Preislich klaffen diese beiden Kategorien von Vaterschaftstest weit auseinander. Ein Drei-personen-Test übers Labor mit Prozesskosten kommt auf etwa 1000 Euro (Obergrenzen durch Justizvergütungs-und -entschädigungsgesetz JVEG festgelegt), während ein Test zum Selbermachen aus der Apotheke für etwa 20 Euro zu haben ist. In Kooperation mit den Testherstellern bieten Apotheken Termine an, bei sich im Hause die Probenentnahme vornehmen zu lassen. Apotheken sind aber nicht in der Lage, die Probe bei sich auszuwerten, sondern sie werden die Proben ebenfalls zur Analyse an ein lizenziertes Labor schicken. Es gibt Angebote in der Apotheke mitsamt Analysekosten, die für eine Vater+Kind Analyse 160 Euro ansetzen. Wenn die Probeentnahme identitätsgesichert vorgenommen wird und ein sachkundiger Zeuge vorhanden ist, sollten solche Vaterschaftstests aus der Apotheke von einer Behörde anerkannt werden. Da das komplette Vaterschaftsgutachten aber nicht nur aus dem DNA-Analyse besteht, sondern auch der Gutachter bezahlt werden muss, nebst allen Auslagen und Schreibaufwand, kommen für den Vaterschaftstest allemal zwischen 500 und 1100 Euro Kosten zusammen. Gerichtsgutachten enthalten ja auch zusätzliche Verfahrenskosten, die ein Test außerhalb eines Gerichtsverfahren nicht auslöst.

Was mit der Anerkennung des Ergebnisses kommt

Bei einer bestehenden Ehe gilt der Ehemann der Mutter automatisch als Vater. Ist die Mutter unverheiratet, wird per Vaterschaftsfeststellung der Vater des Kindes ermittelt. Das kann freiwillig durch Anerkennung durch den biologischen Vater geschehen oder eben über das Abstammungsgutachten mit Vaterschaftstest über ein gerichtliches Verfahren geklärt werden. Das alles birgt nicht nur Konsequenzen für den Familienzusammenhalt, sondern auch für das heikle Thema der resultierenden Unterhaltsansprüche des Kindes an seinen Vater, sowie des Vererbens. Abweichend von der erwähnten automatischen Zuweisung der Vaterrolle an den Ehemann kann auch in der Ehe von jedem der Beteiligten eine Vaterschaftsfeststellung angestrengt werden, wenn Zweifel aufkommen. In jedem Fall hat die Anerkennung einer Vaterschaft sogleich Unterhaltsansprüche und die Berechtigung zum Erben für das Kind zur Folge, egal ob das jetzt freiwillig geschieht oder über einen Vaterschaftstest sozusagen amtlich erzwungen werden muss. Ein früheres freiwilliges Bekenntnis zur Vaterschaft kann auch wieder gerichtlich durch dieselbe Person (oder einen der anderen Beteiligten) angefochten werden, wenn sich die Erkenntnislage geändert haben sollte oder Zweifel aufgekommen sind. Was die Gutachten selbst angeht, so führt wegen der sorgsamen Lizenzierung der Labors und der damit verbundenen Qualitätssicherung kein Weg daran vorbei, ihre Ergebnisse anzuerkennen. Um so mehr, wenn ein zweites angestrengtes Gutachten, wie beschrieben, zu demselben Ergebnis kommt. Gerade um die Verfahren von Zweifeln und Mängeln frei zu bekommen, war es wichtig, die Arbeit der Labors so zu regeln und zu überwachen, dass sie ein objektives Instrument zur Wahrheitsfindung werden und bleiben konnten, frei von Einflussmöglichkeiten der Beteiligten. Das Beste scheint für den Seelenfrieden aller Beteiligten immer noch zu sein, eine Partnerschaft so zu wählen und zu führen, dass gar nicht erst Zweifel an der Vaterschaft aufkommen, wenn also ein Grundvertrauen aufgebaut und erhalten werden kann.

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